Igel-Stachelbart – der Gourmet-Vitalpilz
Im früheren Reich der Mitte galt der Pilz als Kostbarkeit,
die mit Gold gleichgewogen wurde.
Heute ist er ein begehrter Speise- und Vitalpilz.
Er ist weit verbreitet, jedoch selten, was ihn sehr beliebt macht.
Sein Aussehen entzückt und verwundert zugleich
Der runde Fruchtkörper und die Stacheln erinnern an einen Igel, einen haarigen Affenkopf, Korallen
oder auch an einen Löwenkopf mit Mähne.
Daher die vielseitigen Namen wie;
Igelstachelbart, Affenkopfpilz, Yamabu-Shitake, Lionsmane oder auch Pom Pom blanc.
Der Igelstachelbart ist sehr selten und gehört zur Pilzgattung der sogenannten Stachelbärte.
Der Fruchtkörper wird von ca. einem Zentimeter langen, weissen, weichen Stacheln dicht
umgeben, Das Fruchtfleisch und die Stacheln sind cremefarben, weiss oder von leicht
rötlicher Farbe.
Gesund und lecker!
Ein perfekter Fleischersatz ohne Verarbeitung, Zusatz- oder Konservierungsstoffe.
Mit 32Aromastoffen überrascht er unsere Geschmacksnerven.
Er erinnert an Hummer- Kalbs- oder
auch Geflügelfleisch mit dezenten fruchtigen Kokos- und Zitronengrasnoten.
In der Konsistenz ist er Meeresfrüchten ähnlich.
Dieser Pilz enthält überdurchschnittlich viele freie Aminosäuren, Polysaccharide
und Polypeptide, welche für den menschlichen Körper essenziel sind.
Ausserdem ist er reich an Phosphor, Selen, Kalzium, Zink, Eisen und Germanium.
Wir bieten ihnen diesen seltenen Edelpilz rund ums Jahr aus unserem eigenen Anbau an.
Unsere Pilze wachsen ganzjährig auf frischem, unbehandeltem, rein natürlichem Substrat.
Nach der Ernte wird der Nährboden zu Kompost und dient damit wieder als Nahrung
für die Kleinstlebewesen im Boden.
Der exzellente Edelpilz ist schnell und einfach zubereitet; In Würfel oder Scheiben
schneiden, hellbraun anbraten, mild würzen, nach belieben mit etwas Zitrone beträufeln,
geniessen.
Tipps und Tricks:
• Igel-Stachelbart muss nicht gewaschen werden. Seine feinen Fasern würden sich
sonst mit Wasser vollsaugen und er würde an Aroma verlieren.
• Überdecken sie das gute Pilz-Aroma nicht durch massives würzen und salzen
sie ihn erst nach dem Braten.
• Igel-Stachelbart schmeckt wie Wildpilze am besten gebraten.
Sein volles Aroma entfaltet er, wenn er in Streifen oder in kleine Stücke geschnitten
wird und in gutem Olivenöl angebraten wird.
Sie können ihn auch panieren, frittieren, grillieren oder überbacken.
• Das Aroma in Saucen oder Gemüse entfaltet sich besonders gut,
wenn der Pilz fein gehackt wird.
• Sie können ihn auch trocknen und später für Saucen und Suppen verwenden.
• Er kann auch gut eingefroren werden. Dafür werden die Fruchtkörper am besten in
Scheiben geschnitten. Für die Zubereitung kommen die tiefgekühlten Scheiben dann
direkt im gefrorenen Zustand in die heisse Pfanne.
• Bewahren sie die Pilze am besten locker im Kühlschrank auf, idealerweise in eine
Papiertüte gewickelt damit sie appetitlich frisch bleiben. Pilze sind empfindlich und
können schnell an Gewicht verlieren, deshalb bitte rasch verwenden.
Unser Zubereitungstipp:
Pilzknusperli:
Pilz in Stücke zupfen, mit Sojasause marinieren, mit Mehl melieren und am Schluss in
Maizena wenden, frittieren oder im Oel ausbacken. Eine perfekte Alternative zu
Fischknusperli.
Weitere Informationen:
Synonyme: Igelstachelbart, Affenkopfpilz, Löwenmähne, Pom-Pom blanc, hóu tóu gu (chin.: Affenkopf)
Inhaltsstoffe: u.a. Polysaccharide, Phytosterine (β-Sitosterin, Ergosterin), Erinacin
Traditionelle Anwendungsgebiete:
- Begleitend bei Nervenerkrankungen (1-29)
- Demenz (17)
- Multiple Sklerose (18,19)
- Neuropathie (10, 21-27)
- MRSA (29)
- Gastritis (30-32)
- Sarkom (33)
In kontrollierten Studien wurde bei Patienten mit leichter Demenz mittels Gabe von 5 Gramm Hericium erinaceus täglich erzielt: Verbesserungen bei Verstehen, Kommunikation, Gedächtnis bei 6 von 7 Patienten, bei 7 von 7 funktionale Verbesserungen bei z.B. Essen, Anziehen, Gehen (sh. Hericium erinaceus (17)).
Eine andere Studie an 30 Patienten zwischen 50 und 80 Jahren berichtet von einer Steigerung der kognitiven Funktionen über den Untersuchungszeitraum (sh. Hericium erinaceus (17)).
Extrakte aus Fruchtkörpern und Myzel von Hericium erinaceus zeigten anti-MRSA-Aktivität, dabei wurden Erinacine als massgebliche Komponenten identifiziert. In klinischen Tests in Japan verschwanden bei einigen Patienten MRSA-Symptome sogar gänzlich (sh. Hericium erinaceus (1-29)).
Über den Pilz:
Verbreitung und Habitat in der Natur:
Der Igelstachelbart wächst bevorzugt auf Laubholz wie Eiche, Walnuss, Buche, Ahorn, Platane. In der freien Natur kommt dieser Piz im Spätsommer und im Herbst in Europa, Nordamerika und Asien (vor allem China und Japan) in Laubwäldern vor.
Verwendung:
Speisepilz, Vitalpilz
Seinen Namen verdankt der Igelstachelbart seiner außergewöhnlichen Form. Er ist rundlich-oval oder auch herzförmig und auf seiner Außenseite mit vielen dicht stehenden langen Stacheln bedeckt. Die Chinesen fanden aufgrund dessen diesen treffenden Namen für ihn. Er wird dort aber auch als "Affenkopfpilz" bezeichnet, da der Fruchtkörper an einen behaarten Affenkopf erinnert.
Der Igelstachelbart gilt in China als ein beliebter und vorzüglicher Speisepilz. Er ist nämlich einer der wenigen Pilze, die in gekochtem Zustand ein starkes Hummer-Aroma besitzen. Im europäischen Raum hält sich die Bekanntheit des Igelstachelbarts eher in Grenzen, obwohl er in Teilen des Kontinents beheimatet ist.
Sein einzigartiger Geschmack und das überaus dekorative, korallenartige Aussehen machen in zu einer begehrten Delikatesse. In der freien Natur kommt dieser Pilz in Europa, Nordamerika und Asien (vor allem China und Japan) in Laubwäldern vor.
Der Igelstachelbart ist reich an Kalium, Zink, Eisen, Germanium, Selen, Phosphor und enthält alle essentiellen Aminosäuren sowie Polysaccharide und Polypeptide.
Wissenschaftliche Studien über Hericium erinaceus:
1) The anti-Dementia effect of Lion’s Mane mushroom and its clinical application. Kawagishi H, Zhuang C, Shnidman E. Townsend Letter for Doctors and Patients, 2004
2) Kawagishi H, Shimada A, Hosokawa S, Mori H, Sakamoto H, Ishiguro Y, Sakemi S, Bordner J, Kojima N, Furukawa S. Erinacines E, F, and G, stimulators of nerve growth factor (NGF)-synthesis, from the mycelia of Hericium erinaceum. Tetra Lett. 1996 37(41):7399-402.
3) Erinacine A increases catecholamine and nerve growth factor content in the central nervous system of rats. Nutrition Research. ;25(6):617-623M. Shimbo, H. Kawagishi, H. Yokogoshi
4) NGF and BDNF: from nerves to adipose tissue, from neurokines to metabokines. Chaldakov G.N, Tonchev A.B, Aloe L. Riv Psichiatr. 2009;44(2):79-87.
5) Development of a non invasive NGF-based therapy for Alzheimer’s disease. Covaceuszach S, Capsoni S, Ugolini G, Spirito F, Vignone D, Cattaneo A. Curr Alzheimer Res. 2009;6(2):158-70.
6) Neurotrophins: from pathophysiology to treatment in Alzheimer’s disease. Schulte-Herbrüggen O, Jockers-Scherübl M.C, Hellweg R. Curr Alzheimer Res. 2008;5(1):38-44.
7) One hundred years after the discovery of Alzheimer’s disease. A turning point for therapy? Giacobini E, Becker R.E. J Alzheimers Dis. 2007;12(1):37-52.
8) Neurotrophic factors–a tool for therapeutic strategies in neurological, neuropsychiatric and neuroimmunological diseases? Schulte-Herbrüggen O, Braun A, Rochlitzer S, Jockers-Scherübl M.C, Hellweg R. Curr Med Chem. 2007;14(22):2318-29. Review.
9) Levi-Montalcini R (2004). “The nerve growth factor and the neuroscience chess board”. Prog. Brain Res. 146: 525–7.
10) Neurotrophin presence in human coronary atherosclerosis and metabolic syndrome: a role for NGF and BDNF in cardiovascular disease?. Prog Brain Res. Chaldakov G.N, Fiore M, Stankulov I.S, Manni L, Hristova M.G, Antonelli A, Ghenev PI, Aloe L. 2004;146:279–89.
11) Reduced plasma levels of NGF and BDNF in patients with acute coronary syndromes. Int J Cardiol. Manni L, Nikolova V, Vyagova D, Chaldakov G.N, Aloe L. 2005;102(1):169–71.
12) Homo obesus: a metabotrophin-deficient species. Pharmacology and nutrition insight. Curr Pharm Des. Chaldakov G.N, Fiore M, Tonchev A.B, Dimitrov D, Pancheva R, Rancic G, Aloe L. 2007;13(21):2176–9.
13) Nerve growth factor and wound healing. Prog Brain Res. Kawamoto K, Matsuda H. 2004;146:369–84
14) Expression of nerve growth factor in the airways and its possible role in asthma. Freund V, Frossard N. Prog Brain Res. 2004;146:335–46.
15) Role of nerve growth factor and other trophic factors in brain inflammation”. Villoslada P, Genain C.P. Prog Brain Res. 2004;146:403–14.
16) Nerve growth factor-inducing activity of Hericium erinaceus in 1321N1 human astrocytoma cells. Mori K, Obara Y, Hirota M, Azumi Y, Kinugasa S, Inatomi S, Nakahata N. Biol Pharm Bull. 2008;31(9):1727-32.
17) Improving effects of the mushroom Yamabushitake (Hericium erinaceus) on mild cognitive impairment: a double-blind placebo-controlled clinical trial. Mori K, Inatomi S, Ouchi K, Azumi Y, Tuchida T. Phytother Res. 2009;23(3):367-72.
18) The influence of Hericium erinaceus extract on myelination process in vitro. Kolotushkina E.V, Moldavan M.G, Voronin K.Y, Skibo G.G. Fiziol Z.H. 2003;49(1):38-45.
19) Hericium erinaceus (Bull.: Fr.) Pers. extract effect on nerve cells. Grygansky A.P, Moldavan M.G, Kolotushkina O.V, Skibo G.G. Int J Med Mushr. 2001;3(2-3):152
20) Haploinsufficiency of the nerve growth factor beta gene in a 1p13 deleted female child with an insensitivity to pain. Fitzgibbon G.J, Kingston H, Needham M, Gaunt L. Dev Med Child Neurol. 2009;51(10):833-7.
21) Protection of sensory function in diabetic rats by Neotrofin. Calcutt N.A, Freshwater J.D, Hauptmann N, Taylor E.M, Mizisin A.P. Eur J Pharmacol. 2006;534(1-3):187-93.
22) Nerve growth factor is critical for cardiac sensory innervation and rescues neuropathy in diabetic hearts. Ieda M, Kanazawa H, Ieda Y, Kimura K, Matsumura K, Tomita Y, Yagi T, Onizuka T, Shimoji K, Ogawa S, Makino S, Sano M, Fukuda K. Circulation. 2006 ;114(22):2351-63.
23) Recombinant human nerve growth factor in the treatment of diabetic polyneuropathy. S. C. Apfel et al. Neurology. 1998;51:695-702
24) Long-term treatment with recombinant nerve growth factor for HIV-associated sensory neuropathy. G. Schifitto et al. Neurology. 2001;57:1313-1316
25) A phase II trial of nerve growth factor for sensory neuropathy associated with HIV infection. J. C. McArthur et al. Neurology. 2000;54:1080-1088
26) Regeneration of primary sensory neurons. Donnerer J. Pharmacology. 2003;67(4):169-81.
27) Nerve growth factor and diabetic neuropathy. Pittenger G, Vinik A. Exp Diabesity Res. 2003;4(4):271-85. Review.
28) Functional recovery enhancement following injury to rodent peroneal nerve by Lion’s Mane mushroom, Hericium erinaceus (Bull.: Fr.) Pers. (Aphyllophoromycetideae). Wong K.H, Naidu M, David R.P, Abdulla M.A, Abdullah N, Kuppusamy U.R, Sabaratnam V. Int J Med Mushr. ;11(3):20
29) Anti-MRSA compounds of Hericium erinaceous. Kawagishi H et al. Int J Med Mushr. 2005;7(3):350
30) A double-blind study of effectiveness of hericium erinaceus pers therapy on chronic atrophic gastritis. A preliminary report. Xu C.P, Liu W.W, Liu F.X, Chen S.S, Liao F.Q, Xu Z, Jiang L.G, Wang C.A, Lu X.H. Chin Med J (Engl). 1985;98(6):455-6.
31) Cytoprotective effects of Hericium erinaceus on gastric mucosa in rats. Yu C.G, Xu Z.M, Zhu Q.K et al. Chinese J Gastrent. 1999-02
32) Effect of culinary-medicinal Lion’s Mane mushroom, Hericium erinaceus (Bull.: Fr.) Pers. (Aphyllophoromycetideae), on Ethanol-induced gastric ulcers in rats. Abdulla M.A, Noor S, Sabaratnam V, Abdullah N, Wong K.H, Ali H.M. Int J Med Mush. 2008;10(4):325-330
33) Chinese Pharmacopoeia, 2010. Beijing:Chinese Medicine Science and Technology Publishing House
Quelle: http://mrca-science.org/index.php/de/hericium-erinaceus
Der Austernseitling, ein harter Typ
Der Austern-Seitling oder Austernpilz (Pleurotus ostreatus) ist eine Pilzart aus der Familie der Seitlingsverwandten. Der gute Speisepilz war ursprünglich nur bei niedrigen Temperaturen zu finden. Durch ausgewilderte Zuchtformen, die zur Fruktifikation keinen Kältereiz benötigen, kommt er mittlerweile das gesamte Jahr über vor.[1]
Merkmale:
Fruchtkörper des Austern-Seitlings am Stamm eines Laubbaums
Im Handel angebotene, kultivierte Fruchtkörper können ein von Wildformen abweichendes Aussehen zeigen.
Der Austern-Seitling erscheint meist in dichten Büscheln am Substrat. Die einzelnen Fruchtkörper haben zunächst eine zungen- bis spatelförmige Form und später einen muschel- bis halbkreisförmigen Habitus.
Der Stiel ist 1–4 cm lang, 1–3 cm breit und sitzt meist seitlich am Hut an. Er kann auch nur rudimentär ausgebildet sein. Die Oberfläche ist fein filzig, am Grund auch striegelig zottig.
Der Hut kann einen Durchmesser von 5–25 cm erreichen. Junge Exemplare besitzen eingerollte Ränder, die im Alter lappig einreißen. Die Huthaut ist glatt, kahl und glänzend, manchmal faserig und trocken. Das Farbspektrum reicht von blaugrau, schiefer- bis schwarzgrau über dunkelbraun bis hin zu olivbräunlich oder völlig weiß. Beim Eintrocknen oder bei älteren Exemplaren kann der Hut, besonders am Rand, gelbliche Verfärbungen zeigen.[1]
Die Lamellen an der Unterseite sind weißlich und stehen gedrängt. Sie laufen deutlich am Stiel herab und verzweigen maschenartig. Das reichlich abgegebene Sporenpulver ist weiß.
Auch das Fleisch ist weiß, selten bräunlich, hat jung eine weiche Konsistenz und riecht angenehm. Im Alter wird es rasch zäh und riecht dann muffig.
Ökologie:
Der Austern-Seitling ist ein Saprobiont oder Schwächeparasit hauptsächlich an Laubhölzern, insbesondere Buchen, und seltener an Nadelholz.[2] In Deutschland wählt er vorwiegend die Rotbuche als Substrat. Der Pilz besiedelt in der Regel das Stammholz und dickere Äste – an stehenden Bäumen können die Fruchtkörper in mehreren Metern Höhe erscheinen. Er wächst gern in dichten Büscheln. In Kultur wächst der Austern-Seitling auf diversen Substraten wie beispielsweise Stroh, Papier, Kaffeesatz, Fruchtfleisch von Kaffeebohnen und auf Weizenkörnern.
Mitteleuropäische Stämme des Austern-Seitlings fruktifizieren erst bei niedrigen Temperaturen; Andreas Bresinsky fand heraus, dass als Auslösereiz für ihre Entwicklung Temperaturen von unter 11 °C notwendig sind. Die gebildeten Fruchtkörper können Frostperioden überdauern und sporulieren auch noch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt (nach Bresinsky bis zu −2,8 °C). Dementsprechend war die Art in Mitteleuropa ursprünglich ein „Winterpilz“. Allerdings ist die Zuchtform zur Fruktifikation nicht auf den Kältereiz angewiesen. In Kultur sind vornehmlich aus Florida stammende Formen, die als cv. „Florida“ bezeichnet werden; sie sind etwas heller als die mitteleuropäische Wildform. Ausgewilderte Populationen dieser Zuchtformen haben sich mittlerweile weit verbreitet, sodass der Austern-Seitling inzwischen das gesamte Jahr über häufig zu finden ist.[1]
Jüngere Forschungsergebnisse legen nahe, dass Austernpilze – auch verglichen mit anderen Pilzen – aufgrund von Verdunstungskälte bedeutend kühler als ihre Umgebung sind (knapp 6 °C).[3][4]
Nematophager Pilz:
Der Austern-Seitling ist einer der wenigen omnivoren Pilze; er kann neben pflanzlichem Material nicht nur Bakterien verwerten, sondern als nematophager Pilz auch Fadenwürmer, die er mithilfe seiner Toxocysten vergiftet.[5][6] Die Toxocysten sind blastokonidienähnliche eiförmige Strukturen in einem umhüllten Flüssigkeitstropfen, der ein Toxin enthält, das Nematoden bei Kontakt lähmt.[7] Pilzhyphen dringen in die gelähmten bzw. getöteten Älchen ein, die sodann verdaut werden.[8]
Einzelnachweise:
-
Pleurotus ostreatus = Austernseitling. In: pilzforum.eu. 1. März 2014, abgerufen am 29. August 2023.
-
Roger Phillips: Mushrooms McMilan, 2006, ISBN 0-330-44237-6. S. 266.
-
Elisabeth Pennisi: Need to keep your picnic cool? Try mushrooms instead of dry ice. 5. Mai 2023, doi:10.1126/science.adi5935 (science.org [abgerufen am 9. Mai 2023]).
-
Radames J. B. Cordero, Ellie Rose Mattoon, Zulymar Ramos, Arturo Casadevall: The hypothermic nature of fungi. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 120, Nr. 19, 9. Mai 2023, ISSN 0027-8424, S. e2221996120, doi:10.1073/pnas.2221996120 (pnas.org [abgerufen am 9. Mai 2023]).
-
Nadja Podbregar: Austernpilze sind Fleischfresser. 19. Januar 2023, abgerufen am 20. Januar 2023 (deutsch).
-
Ching-Han Lee, Yi-Yun Lee, Yu-Chu Chang, Wen-Li Pon, Sue-Ping Lee, Niaz Wali, Takehito Nakazawa, Yoichi Honda, Jiun-Jie Shie, Yen-Ping Hsueh: A carnivorous mushroom paralyzes and kills nematodes via a volatile ketone. In: Science Advances. Band 9, Nr. 3, 18. Januar 2023, ISSN 2375-2548, S. eade4809, doi:10.1126/sciadv.ade4809 (science.org [abgerufen am 20. Januar 2023]).
-
Binh-Nguyen Truong, Koei Okazaki, Toshimitsu Fukiharu, Yuko Takeuchi, Kazuyoshi Futai, Xuan-Tham Le, Akira Suzuki: Characterization of the nematocidal toxocyst in Pleurotus subgen. Coremiopleurotus. In: Mycoscience, Band 48, Nr. 4, 2007, S. 222–230, (PDF).
-
R. Greg Thorn, George .L. Barron: Carnivorous mushrooms. In: Science. Band 224, Nr. 4644, 1984, S. 76–78, doi:10.1126/science.224.4644.76.
Quelle: Wikipedia
Weitere Informationen:
Synonyme: Austernpilz, Austernseitling, Kalbfleischpilz, Hiratake, Tamogitake
Inhaltsstoffe: Pleuran, Lovastatin, Folsäure, Vitamine B, C und D
Traditionelle Anwendungsgebiete:
- Blutfettsenkung, Cholesterinkontrolle (1-13)
- Anti-Aging (14-19)
Pleurotus ostreatus ist bekannt als beta-Glucanquelle, für seine das Immunsystem stimulierende Wirkung und wird seinem Ruf als Anti-Aging-Mittel gerecht. Bei der Cholesterinkontrolle konnten in Tierversuchen verbesserte Blutfett- und Leberwerte festgestellt werden, und auch beim Menschen konnten die Cholesterinwerte von Diabetes-Patienten erheblich verbessert werden (sh. Pleurotus ostreatus (1-13)).
Neben seinen immunmodulierenden und krebshemmenden Eigenschaften sind die in Pleurotus ostreatus enthaltenen Polysaccharide im Hinblick auf ihren positiven Einfluss auf altersabhängigen Vitaminmangel äusserst interessant (sh. Pleurotus ostreatus (14-19)).
Über den Pilz:
Verbreitung und Habitat in der Natur:
Hauptsächlich auf kranken sowie toten Laubbäumen, selten auf Nadelhölzern. Weit verbreitet auf der ganzen Welt.
Verwendung:
Speisepilz, Vitalpilz
Der Austernpilz ist ein sehr einfach zu züchtender Speisepilz. Das Myzel dieses Pilzes ist sehr robust, weshalb er einer der beliebtesten Zuchtpilze ist.
Die Fruchtkörper erreichen einen Durchmesser von 5 - 15 cm.
Der Hut ist graubraun bis violett, nach unten hin zu den Lamellen und beim Stiel geht die Farbe ins Weißliche über.
Pleurotus ist reich an Vitaminen des B-Komplexes wie u. a. B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B5 (Niacin), B6 und B7 (Biotin).
Darüber hinaus enthält er Folsäure sowie die Vitamine C und D (Calciferol).
Ein Viertel der Trockensubstanz dieses Pilzes besteht aus Proteinen und enthält alle essentiellen Aminosäuren.
Sehr wichtige Inhaltsstoffe des Pleurotus sind auch ß-Glukane (Polysaccharide), Pleuran und Lovastatin.
Wissenschaftliche Studien über Pleurotus ostreatus:
1) Effect of mushroom Pleurotus ostreatus and isolated fungal polysaccharide on serum and liver lipids in Syrian hamsters with hyperlipoproteinemia. Bobek P, Ginter E, Kuniak L, Babala J, Jurcovicova M, Ozdín L, Cerven J. Nutrition. 1991;7(2):105-8.
2) Cholesterol-lowering effect of the mushroom Pleurotus ostreatus in hereditary hypercholesterolemic rats. Bobek P, Ginter E, Jurcovicová M, Kuniak L. Ann Nutr Metab. 1991;35(4):191-5.
3) Effect of oyster fungus (Pleurotus ostreatus) on serum and liver lipids of Syrian hamsters with a chronic alcohol intake. Bobek P, Ginter E, Jurcovicová M, Ozdín L, Mekinová D. Physiol Res. 1991;40(3):327-32.
4) Dose-dependent hypocholesterolaemic effect of oyster mushroom (Pleurotus ostreatus) in rats. Bobek P, Ozdín L, Kajaba I. Physiol Res. 1997;46(4):327-9.
5) Dose- and time-dependent hypocholesterolemic effect of oyster mushroom (Pleurotus ostreatus) in rats. Bobek P, Ozdín L, Galbavý S. Nutrition. 1998;14(3):282-6.
6) Hypocholesterolemic activity of the genus Pleurotus (Jacq.: Fr.) P. Kumm. (Agaricales s. I., Basidiomycetes) Nina Gunde-Cimerman et al, Int J Med Mushr 2001;3(4)
7) Evidence for the anti-hyperlipidaemic activity of the edible fungus Pleurotus ostreatus. Opletal L, Jahodár L, Chobot V, Zdanský P, Lukes J, Brátová M, Solichová D, Blunden G, Dacke C.G, Patel A.V. Br J Biomed Sci. 1997;54(4):240-3.
8) Dietary mushroom (Pleurotus ostreatus) ameliorates atherogenic lipid in hypercholesterolaemic rats. Hossain S, Hashimoto M, Choudhury E.K, Alam N, Hussain S, Hasan M, Choudhury S.K, Mahmud I. Clin Exp Pharmacol Physiol. 2003;30(7):470-5.
9) Role of oyster mushroom (Pleurotus florida) as hypocholesterolemic/antiatherogenic agent. Bajaj M, Vadhera S, Brar A.P, Soni G.L. Indian J Exp Biol. 1997;35(10):1070-5.
10) Cholesterol-lowering effect of Pleurotus species (Agaricomycetideae) (Abstracts of papers published in 1991-1999) Bobek P. Int J Med Mushr. 1999;1(4):371-380
11) A lectin from the edible and medicinal mushroom Pleurotus ostreatus (Jacq.: Fr.) Kumm. as a food intake suppressing substance. Yokoyama S, Nakamura H, Tokuyama S. Int J Med Mush. 2001;3(2-3)
12) Antihyperlipidemic effect of Pleurotus ostreatus in HIV: results of a pilot proof-of-principle clinical trial. Abrams D.I, Couey P, Shade S.B, Kelly M.E, Kamanu-Elias N, Stamets P.E. Int J Med Mushr. 2007;9(3):204
13) Oyster mushroom reduced blood glucose and cholesterol in diabetic subjects. Khatun K, et al Mymensingh Med J. 2007;16(1):94-9
14) Effect of oyster mushroom (Pleurotus ostreatus) on pathological changes in dimethylhydrazine-induced rat colon cancer. Bobek P, Galbavy S, Ozdin L. Oncol Rep. 1998;5(3):727-30.
15) Cytotoxic effect of oyster mushroom Pleurotus ostreatus on human Androgen-independent prostate cancer PC-3 cell. Gu Y.H, Sivam G. J Med Food. 2006;9(2):196-204
16) Effects of Lentinus edodes, Grifola frondosa and Pleurotus ostreatus administration on cancer outbreak and activities of macrophages and lymphocytes in mice treated with a carcinogen N-butyl-N-butnolnitrosamine. Kurashige S, Aleusawa Y, Endo F. Immunopharm. Immunodetox. 1997;19:175-183.
17) Antioxidant activity of the oyster mushroom, Pleurotus ostreatus, on CCl(4)-induced liver injury in rats. Jayakumar T, Ramesh E, Geraldine P. Food Chem Toxicol. 2006;44(12):1989-96.
18) Protective effect of an extract of the oyster mushroom, Pleurotus ostreatus, on antioxidants of major organs of aged rats. Jayakumar T et al. Exp Gerontol. 2007;42(3):183-91.
19) An extract of the oyster mushroom, Pleurotus ostreatus, increases catalase gene expression and reduces protein oxidation during aging in rats. Thanasekaran J, Aloysius P.T, Mathivanan I, Pitchairaj G.J. Chin Int Med. 2010;8(8):774-780
Quelle: http://mrca-science.org/index.php/de/pleurotus-ostreatus
Reishi der glänzende Lackporling:
Der Reishi, auch bekannt als glänzender Lackporling oder Ganoderma lucidum, ist ein Pilz, der seit Jahrhunderten in der traditionellen
chinesischen Medizin geschätzt wird. In der Schweiz erfreut sich der Vitalpilz zunehmender Beliebtheit,
insbesondere aufgrund seiner vielseitigen gesundheitsfördernden Eigenschaften.
Reishi wird oft als «Pilz der Unsterblichkeit» bezeichnet, da ihm nachgesagt wird, das Immunsystem zu stärken,
Stress abzubauen und die allgemeine Vitalität zu fördern. Er lässt sich als Pulver, Kapseln, Tee oder Extrakt einnehmen
und eignet sich ideal als natürliche Ergänzung für ein gesundes und ausgeglichenes Leben.
Dank seiner adaptogenen Wirkung hilft der Reishi dem Körper, besser mit Belastungen umzugehen und das innere Gleichgewicht zu bewahren – eine wertvolle Eigenschaft in unserer hektischen Welt. Ob für mehr Energie, Entspannung oder als Unterstützung für ein starkes Immunsystem:
Der glänzende Lackporling ist eine natürliche Wahl mit langer Tradition und grossem Potenzial.
Synonyme: Reishi, Ling Zhi / Ling Chi, Glänzender Lackporling, Mannentake, Zehntausend-Jahre-Pilz
Inhaltsstoffe: u.a. Polysaccharide, Triterpene, Ganoderane, B-, D-, und E-Vitamine, Eisen, Magnesium, Kupfer, Zink, Germanium
Traditionelle Anwendungsgebiete:
- Begleitend zur Krebstherapie (1-15)
- Allergien (16-20)
- leberstärkend (21-29)
- Bluthochdruck (30,31)
- Schlaflosigkeit (32-34)
- Gelenksrheumatismus (35)
- Anti-Aging (36-40)
- Stimulierung der Immunabwehr (41-45)
- Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (46, 47)
Seine immunmodulierenden und entzündungshemmenden Effekte machen den Ganoderma lucidum zu einem idealen Mittel gegen Allergien (sh. Ganoderma lucidum (16 - 20)).
Der Ganoderma lucidum entfaltet eine breite Wirkung auf die Gesundheit von Herz und Gefässen. Aus Ganoderma lucidum isolierte Polysaccharide und Triterpene zeigten eine blutfettsenkende, antithrombotische und blutdrucksenkende Wirkung und minderten Herzklopfen und Kurzatmigkeit. (sh. Ganoderma lucidum (30, 31))
Der traditionelle Name „Pilz des Geistes“ deutet schon auf die beruhigende Wirkung der in Ganoderma lucidum enthaltenen Triterpene auf das ZNS hin, viele Heilkundler schätzen ihn in Fällen von Schlaflosigkeit (sh. Ganoderma lucidum (32 - 34)).
In Fällen von rheumatoider Arthritis kann die dem Ganoderma lucidum eigene Kombination aus immunmodulierender und entzündungshemmender Wirkung ihr großes Potential entfalten. Einer Proteoglukan-Fraktion aus Ganoderma lucidum konnte in-vitro eine hemmende Wirkung auf die pathologische Veränderung der Gelenksfibroblasten nachgewiesen werden (sh. Ganoderma lucidum (35)).
Über den Pilz:
Verbreitung und Habitat in der Natur:
Ganoderma lucidum ist ein holzbewohnender Saprophyt, der vor allem Laubhölzer wie Eichen, Buchen, Erlen oder Birken besiedelt. Er bevorzugt warme Eichen- bzw. Eichenmischwälder, daneben Rotbuchenwälder oder Hartholzauen. Aber auch an Hecken, in Parks und an Wegrändern kann er gefunden werden, wenn dort die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind. Er ist vor allem in mediterranen und gemäßigten Gegenden verbreitet, in Europa kommt er bis ins südliche Skandinavien vor. In Deutschland und Österreich ist der Glänzende Lackporling im gesamten Gebiet unterschiedlich dicht verbreitet.
Verwendung:
Vitalpilz
Dieser Pilz wird in China Ling Zhi und in Japan Reishi genannt. Überlieferungen gehen von einer etwa 4.000-jährigen Geschichte dieses faszinierenden Pilzes aus! Der Reishi ist in Ostasien traditionell ein Symbol für Gesundheit, körperliche und geistige Genesung, langes Leben, hohe sexuelle Aktivität, Weisheit und Reichtum. Der Reishi ist reich an Mikronährstoffen wie Eisen, Magnesium, Kalzium, Zink, Kupfer, Mangan und Germanium. Besonders wertvoll sind die im Reishi enthaltenen Polysaccharide und Triterpene wie Ganodermiksäuren, Ganolucidsäuren und Lucidemiksäuren.
Wissenschaftliche Studien über Ganoderma lucidum:
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Quelle: http://mrca-science.org/index.php/de/reishi-ganoderma-lucidum